Berufswahlpass bestellen
BWP für blinde und sehbehinderte Schüler

Ablauf der Lerneinheit

Um mit dem Berufswahlpass arbeiten zu können, müssen vorab Rahmenbedingungen, Abläufe, Regeln und Ziele geklärt sein. Einige allgemeine Aspekte lernen die Schülerinnen und Schüler aus Janis’ Aussagen kennen. Diese sind exemplarisch gehalten, um den Zugang zu erleichtern.

Weitere konkrete Aspekte ergeben sich aus den schulischen Bedingungen vor Ort (zum Beispiel die Einbindung in den Unterricht, Aufbewahrungsort oder Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in der Schule, siehe „Los geht‘s 5“). Solche Aspekte müssen mit den Schülerinnen und Schülern besprochen und in Form eines Protokolls o. ä. dokumentiert werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Schülerinnen und Schüler erfahren, bei wem sie Hilfe bei der Portfolioarbeit erhalten können.

Anknüpfungspunkte in der Schule

Der Berufswahlpass ist als Portfolio angelegt (siehe auch Seite 5 des Praxishefts).Die Schülerinnen und Schüler sammeln selbstständig Arbeits ergebnissesowie Dokumente aus dem Prozess der Berufs- und Studienorientierungim Berufswahlpass-Ordner und arbeiten damit (zum Beispielbei der Auswertung und Refl exion). Sie erhalten so eine Basis für zutreff ende Entscheidungen.Der Berufswahlpass weist damit zunächst typische Merkmale einesthematischen Arbeitsportfolios auf. In einigen Aspekten geht er allerdingsüber ein Arbeits portfolio hinaus:

 

  • Um die selbstständige Arbeit mit dem Berufswahlpass zu ermöglichen,sind immer wieder Info- bzw. Beispielseiten eingestreut. Sieenthalten oft konkret formulierte Arbeitsaufträge, mit denen dieseSeiten in den Unterricht eingebunden werden können.
  • Der Berufswahlpass gibt einen klar strukturierten Aufbau in siebenAbschnitte, die durch Registerblätter voneinander getrennt sind, vor.Das Portfolio wird also nicht vom Lernenden selbst gegliedert.
  • Die Beteiligten am Prozess der Berufs- und Studienorientierungwerden durch den Berufswahlpass kontinuierlich eingebunden,insbesondere die Erziehungsberechtigten sowie die Klassenlehrerinnenund -lehrer (Kenntnisnahme, Rückmeldung, Beratung).

Der Berufswahlpass Nordrhein-Westfalen kann damit als Lern-Entwicklungs-Instrument genutzt werden.

Kooperationen

Wenn es an der Schule institutionalisierte Formen derMethodenarbeit gibt, dann kann mit den Verantwortlichen die Einführungbzw. Vertiefung des Portfolios abgestimmt werden. Portfolios eignen sichnicht nur für die Berufs- und Studienorientierung, sondern für ganz unterschiedliche Unterrichtsaktivitäten.

Vertiefungen und Varianten

Siehe hierzu die Anregungen im Berufswahlpass:Ein erstes Beispiel für ein selbst erstelltes Material wäre die Vorstellungdes eigenen Traumberufs. Typisch für die Erstellung eines Portfoliosist die Gestaltung eines eigenen Deckblatts; dies kann hier erfolgen.Tipp: Hier die Zeichen erklären, siehe Inhaltsverzeichnis.

 

 

Arbeitsblatt zur Lerneinheit